Wetterstation in     CH-9246 Niederbüren

Hintere Büelstrasse 20

Wetterdaten / Statistik: Januar - Dezember 2017

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Winterlicher, kalter und auch trockener Januar

Während der Neujahrstag kalt, aber noch freundlich verlief, folgte anschliessend ein Wintereinbruch. Bei frostigen Temperaturen kam es immer wieder zu Schneefällen und so bildete sich rasch eine dünne Schneedecke. Ein kurzer Wärmeeinbruch vor der Monatsmitte liess den Schnee kurzzeitig wieder schmelzen. Ab dem 14. folgte dann aber ein kräftiger Wintereinbruch mit Schneefällen und Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt. Auch in unserer Region wuchs die Schneehöhe rasch an und so konnte ein stattliche Schneedecke gemessen werden. Danach herrschte Hochdruckwetter mit viel Sonnenschein in den höheren Lagen und zähem Hochnebel über dem Flachland. Die Temperaturen blieben dabei während 12 Tagen unter dem Gefrierpunkt. Erst zum Monatsende folgte eine deutliche Erwärmung mit kräftigem Regen.

Der vergangene Januar war an der Wetterstation Niederbüren seit Messbeginn der kälteste Januar und erreichte im Mittel minus 3 Grad. Der Tiefstwert von minus 11.3 Grad wurde am 6. und der Höchstwert von plus 6.7 Grad am 31. des Monates gemessen. Total wurden 15 Eis- und 14 Frosttage verzeichnet.

Die Luftfeuchtigkeit ergab ein Mittel von 91 %.

Der abgelaufene Monat fiel deutlich zu trocken aus und erreichte mit 43 mm Niederschlag knapp die Hälfte der üblichen Monatsmenge. Insgesamt fielen etwa 41 cm in Form von Schnee. Die höchste Schneedecke wurde am 16. Januar mit 19 cm gemessen. An total 27 Tagen konnte eine zumindest dünne Schneedecke registriert werden. An einem Tage konnte ein Graupelschauer gesichtet werden.

Der Luftdruckmittelwert zeigte mit 1024 hPa erneut ein relativ hohes Mittel. Der tiefste Luftdruck mit 997 hPa wurde am 3. und der höchste Druck mit 1039 hPa am 6. aufgezeichnet.

Die maximale Windspitze erreichte am 13. den Wert von 56.3 km/h (01.02.2017).

                                                                                  Eichwald

                                                            Wetterdaten Niederbüren Januar

 

Februar  erneut deutlich zu warm und zu trocken

Der Februar startete wechselhaft und mild. Danach lag in unserer Region bei Hochdruckeinfluss vielfach Nebel oder Hochnebel und die Temperaturen lagen unter dem Nebel mehrheitlich im winterlichen Bereich. Nach der Monatsmitte stand unser Wetter im Einflussbereich von mehreren Tiefdruckgebieten über dem nördlichen Atlantik. Dabei stiegen die Temperaturen kräftig an und es herrschte ein frühlingshafter Wettereindruck. Trotz Tiefdruckeinfluss war die Niederschlagstätigkeit eher gering. Erst zum Monatsende brachte eine kräftige Kaltfront am Morgen nochmals kurzfristig etwas Schnee und wie in den Tagen zuvor kräftigen Wind.

Nach einer eher kühlen ersten Monatshälfte stiegen die Temperaturen in der zweiten Hälfte deutlich an und so erreichte der Februar mit plus 3.2 Grad einen deutlich zu hohen Mittelwert. Am 23. erreichte das Maximum plus 18.6 Grad und am 15. Februar das Minimum von minus 4.2 Grad. Insgesamt wurden 17 Frosttage verzeichnet. Eistage gab es keine mehr.

Die Luftfeuchtigkeit zeigte im Mittel 87 %.

Der Februar war wie schon die letzten Monate ebenfalls deutlich zu trocken. Das Niederschlagstotal ergab nur 44 mm pro Quadratmeter. Schneefall konnte nur an 2 Tagen registriert werden und so ergab die Neuschneesumme lediglich etwa 7 cm.

Der Luftdruck ergab den Mittelwert von 1018 hPa. Der Höchstwert zeigte am 15. Februar 1036 hPa und der Tiefstwert am 28. 994 hPa.

Der abgelaufene Monat zeigte sich mitunter sehr windig. Am 4. betrug die höchste Windspitze 64.4 km/h (01.03.2017).

 

                                                     Wetterdaten Niederbüren Februar 2017

 

 Deutlich zu warmer und auch zu trockener März

Die Wetterlage im ersten Monatsdrittel war sehr wechselhaft. Tiefdruckgebiete brachten immer wieder Niederschläge und auch windiges Wetter. Trotz kühlen Temperaturen sank die Schneefallgrenze nicht mehr bis ins Flachland ab. Nach einer Hochdruckphase um die Monatsmitte wurde es nochmals wechselhaft und ab und zu fiel etwas Regen. Im letzten Monatsdrittel herrschte zumeist Hochdruckwetter und die Sonne schien bei sehr milden Temperaturen praktisch uneingeschränkt. Die letzten acht Tage blieb es in unserer Region gänzlich trocken.

Wie schon der Februar erreichte auch der März einen deutlichen Temperaturüberschuss. Das Monatsmittel ergab plus 7.4°, was deutlich über der Norm liegt. Die tiefste Temperatur wurde am 11. März mit minus 2.7° und der höchste Wert mit plus 21.2° am 31. gemessen. Insgesamt wurden 11 Frosttage verzeichnet.

Die Luftfeuchtigkeit ergab einen Mittelwert von 75 %.

Das Niederschlagsdefizit zog sich auch im vergangenen Monat weiter und so fielen lediglich 51 mm/Liter. Schneefall konnte in unserer Region keiner mehr verzeichnet werden.

Der Luftdruck erreichte das Mittel von 1017 hPa. Am 4. zeigte der Tiefstwert 989 hPa und am 14. der Höchstwert 1032 hPa.  

Am 4. März konnte an der Wetterstation Föhn registriert werden.

Die höchste Windspitze mit 48.3 km/h wurde am 1. März gemessen (02.04.2017). 

                                                                     Richtung Oberbüren

                                                       Wetterdaten Niederbüren März 2017

 

Schnee und Frost prägen zweite Monatshälfte im April

Der April legte gleich mit einem kräftigen Gewitter los, war dann aber bis zur Monatsmitte mehrheitlich hochdruckbestimmt. Der Wettercharakter zeigte sich freundlich und vor allem sehr mild. Daher auch nicht verwunderlich, dass sich die Natur einen deutlichen Vorsprung erarbeitete. In der zweiten Monatshälfte folgte dann aber die Rückkehr Richtung Winter. Mehrere starke Frostnächte setzten der Natur zu und zum Monatsende folgten dann auch noch Schneefälle, welche für die Jahreszeit sehr aussergewöhnlich waren.

Aufgrund der viel zu kalten zweiten Monatshälfte war der April im Gesamten etwas zu kalt und erreichte ein Temperaturmittel von +7.8 Grad. Der Höchstwert von +22.9 Grad wurde am 10. und der Tiefstwert von -4.2 Grad am 21. April gemessen. Es gab 7 Frosttage, davon 6 in der zweiten Monatshälfte.

Die Luftfeuchtigkeit betrug 78 % im Mittel.

Nach dem die letzten Monate zu trocken waren, fielen im April endlich grössere Niederschlagsmengen und so erreichte das Total 142 mm. Davon fielen etwa 40 cm in Form von Schnee. Am 28. April konnte an der Messstation eine Schneehöhe von 19 cm gemessen werden. An 2 Tagen lag eine geschlossene Schneedecke. An drei Tagen 'gewitterte' es in der Region. Dabei ging am 2. April klein körniger Hagel nieder. Zwei Graupelschauer wurden registriert.

Im Mittel zeigte der Luftdruck 1019 hPa. Der tiefste Wert wurde am 30. mit 1005 hPa und der höchste mit 1034 hPa am 20./21. April aufgezeichnet. Die stärkste Windböe betrug am 18. April 41.8 km/h (02.05.2017).

                                                              Wetterdaten Niederbüren April

                                                                     Niederbüren im Eichwald

 

 Mai war zu warm und zu trocken

Der Mai startete wechselhaft und immer wieder kam es zu Niederschlägen. Der Tiefdruckeinfluss blieb bis zur Monatsmitte mehrheitlich dominierend. Danach setzte sich ein Hochdruckgebiet durch und brachte viel Sonne. Nach einer kurzzeitigen Abkühlung 'installierte' sich über Mitteleuropa ein stabiles Hoch. Dieses brachte viel Sonne mit sommerlichen, zum Monatsende dann sogar hochsommerlichen Temperaturen. Dabei liessen auch Gewitter nicht lange auf sich warten.

Der Mai war deutlich zu warm und die Temperatur erreichte im Mittel plus 14.1°. Am 28. konnte der Höchstwert von plus 30.6° und am 10. Mai der Tiefstwert von lediglich plus 0.3° gemessen werden. Es gab 6 Sommer- und bereits 2 Hitzetage. Frost auf 2 Metern über Boden gab es nicht mehr.

Die Luftfeuchtigkeit ergab den Mittelwert von 75%.

Während die erste Monatshälfte niederschlagsmässig eher normal verlief, blieb es danach während fast 15 Tagen niederschlagsfrei. Daher fiel die Niederschlagssumme deutlich zu gering aus und ergab nur 78 mm.

An 5 Tagen herrschte Gewittertätigkeit.

Der Luftdruck ergab den Monatsdurchschnitt von 1016 hPa. Am 15. Mai betrug der Höchstwert 1028 hPa und am 11. der Tiefstwert 996 hPa.

Die höchste Windspitze von 51.5 km/h wurde am 14. Mai vom Windmesser erfasst (01.06.2017).

                                                             Beim Ghögg / Bischofszell

                                                        Wetterdaten Niederbüren Mai 2017

 

Juni war deutlich zu warm und niederschlagsarm

Die ersten Tage waren sommerlich, aber eher wechselhaft und ab und zu gab es lokal Gewitter. Nach Pfingsten folgte mehrheitlich Hochdruckwetter mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen. Obwohl die Druckverteilung zunehmend flach wurde, änderte sich am Wettercharakter nicht viel. Nach der Monatsmitte stiegen die Temperaturen im Einflussbereich eines Hochdruckgebietes zum Teil deutlich über 30° an und so konnten mehrere Hitzetage registriert werden. Erst zum Monatsende brachte ein Tiefdruckgebiet über dem Nordmeer kühlere und feuchtere Luftmassen.

Mit einem Mittelwert von plus 19.3° war der vergangene Juni massiv zu warm. Am 22. konnte der Höchstwert mit 33.4° und am 8. Juni der Tiefstwert mit plus 5.2° gemessen werden. Insgesamt wurden 12 Sommer- und 5 Hitzetage verzeichnet. Auch eine für die Region seltene Tropennacht (23./24. Juni) brachte uns zusätzlich ins 'Schwitzen'.

Die Luftfeuchtigkeit betrug im Mittel 73%.

Erneut deutlich zu gering fielen die Niederschläge aus. Der auch als Monsunmonat bekannte Juni brachte an der Wetterstation Niederbüren nur 85 mm, was nur knapp die Hälfte der normalen Junimenge beträgt. Vom 8. bis zum 24. blieb es praktisch gänzlich trocken. In der Region 'gewitterte' es an 5 Tagen.

Der Luftdruck zeigte im Durchschnittswert 1014 hPa. Am 28. Juni sank er auf 995 hPa ab und am 17./18. stieg dieser auf 1023 hPa an.

Der Wind erreichte keine grossen Spitzen und so betrug der Maximalwert am 3. Juni 43.6 km/h (02.07.2017).

 

                                                             Bei Berg/TG am 26. Juni

                                                        Wetterdaten Niederbüren Juni 2017

  

Abwechslungsreicher, warmer Juli mit zahlreichen Gewittern

Der Monatsstart verlief wechselhaft und eher kühl. Schon bald brachte aber ein Hochdruckgebiet die Hitze zurück. Gefolgt wiederum von Tiefdruck und einer leichten Abkühlung. Dieses Wettermuster begleitete uns während längerer Zeit im vergangenen Monat. Zur Monatsmitte floss etwas kühlere Luft ein, bevor im letzten Monatsdrittel eine Südwestlage mit labilen Luftmassen abwechslungsweise sonnige Phasen und dann wieder Regen und Gewitter brachte. Mehrheitlich herrschte in diesem Zeitraum eher 'tüppiges' Wetter.

Wie schon der Vormonat war auch der Juli zu warm und erreichte ein Monatsmittel von +18.8 Grad. Der Höchstwert von +32.2 Grad wurde am 6. und der Tiefstwert von +9.4 Grad am 27. Juli gemessen. Es gab 11 Sommer- und 5 Hitzetage.

Die Luftfeuchtigkeit zeigte im Mittel 78 %.

Die Niederschläge verteilten sich relativ ausgeglichen über den ganzen Monat und erreichten insgesamt 137 mm, was etwa dem langjährigen Schnitt entspricht.

Es 'gewitterte' regelmässig und so konnten 11 Tage mit Blitz und Donner verzeichnet werden.

Der Luftdruck zeigte im Mittel 1015 hPa. Am 16. betrug der höchste Barometerstand 1024 hPa und am 21. Juli der tiefste Wert 1006 hPa.

Die maximale Windspitze betrug am 22. Juli während eines Gewitters 45 km/h (01.08.2017)

                                                                    Mitte Juli bei Braunau

                                                       Wetterdaten Niederbüren Juli 2017

 

 August war sehr warm und lange Zeit zu trocken

Nach einem heissen Tag beendete eine aktive Gewitterfront den Nationalfeiertag mit starkem Wind und kurzzeitigem Hagel. Danach herrschte jedoch mehrheitlich Hochdruckeinfluss und sehr warmes Sommerwetter. Erst nach dem ersten Monatsdrittel sorgte ein Höhentief für eine vorübergehende starke Abkühlung mit Niederschlägen und Schnee oberhalb von 2000 Metern. Anschliessend folgte rasch wieder Hochdruckwetter mit Sonne und ansteigenden Temperaturen, bevor im letzten Monatsdrittel eine Gewitterstörung nochmals eine deutliche Abkühlung brachte. Diese war jedoch ebenfalls nur von kurzer Dauer und bei einer sehr flachen Druckverteilung flossen in der Folge aus Südwesten erneut sehr warme Luftmassen in den Alpenraum. Der Wettercharakter war dabei eher freundlich, aber gewitterhaft und schwülwarm. Der Hochsommer endete dann mit einer Kaltfront am Monatsende ziemlich abrupt. Dabei fielen am 31. August nach einem sehr trockenen Monat über 50 mm Regen und die Temperaturen sanken deutlich.

Der August war erneut ein zu warmer Monat und erreichte ein Monatsmittel von +18.9 Grad. Am 3. wurde mit +32 Grad die Höchsttemperatur und am 21. August mit +8.8 Grad der Tiefstwert verzeichnet. Es wurden nochmals 4 Hitze- und 14 Sommertage registriert.

Die Luftfeuchtigkeit zeigte im Mittel 81 %.

Das Niederschlagstotal ergab 120 mm, wobei bis zum 30. ein deutliches Defizit zu verzeichnen war. Dieses wurde durch die starken Niederschläge vom 31. August praktisch noch wettgemacht. An 7 Tagen konnten in der Region der Wetterstation Gewitter verzeichnet werden. Kurzzeitig fiel am 1. August kleinkörniger Hagel.

Der Luftdruck zeigte im Durchschnitt 1016 hPa. Am 20. wurde mit 1023 hPa der Höchstwert und am 18./30. der Tiefstwert mit 1008 hPa gemessen.

Beim Gewitter am Nationalfeiertag konnte die Windspitze des Monates mit 64.4 km/h vom Windmesser erfasst werden (01.09.2017).

                                                               Unterhalb Säntis Mitte August

                                                     Wetterdaten Niederbüren August 2017

 

 Eher wechselhafter und herbstlich geprägter September

Im Einflussbereich eines sehr aktiven Höhentiefs begann der Monat trüb und regnerisch. Nach kurzem Hochdruckeinfluss folgte eine erneute Abkühlung mit sehr wechselhaftem Wetter. Dabei sank die Schneefallgrenze in den Bergen bereits gegen 1100 Meter ab. Erst nach der Monatsmitte überwog zunehmend Hochdruckeinfluss und es gab einige sonnige und milde Herbsttage. Der freundliche Wettercharakter blieb dann mehrheitlich bis zum Monatsende erhalten.

Der vergangene September war im Vergleich zum Vorjahr deutlich kühler und erreichte im Monatsmittel eine Temperatur von plus 12.4 Grad. Mit dem Höchstwert von plus 24.9 Grad am 5. September wurde ein Sommertag knapp verpasst. Der Tiefstwert lag am 21. bei plus 2.6 Grad. Es gab weder Sommer- noch Frosttage.

Die Luftfeuchtigkeit betrug im Durchschnitt 87 %.

Der Niederschlag ergab die Gesamtsumme von 114 mm, was dem langjährigen Mittel entspricht. Ein Gewitter wurde in der Region verzeichnet.

Der Luftdruck betrug im Mittel 1016 hPa. Das Maximum von 1024 hPa wurde am 29. und das Minimum von 1001 hPa am 9. September registriert.

Der Monat war eher windschwach und die maximal gemessene Windspitze betrug am 13. lediglich 46.8 km/h (01.09.2017).

                                                                            Bei Niederwil

                                                     Wetterdaten Niederbüren September 2017

 

 Sonniger, warmer und trockener Oktober

Nach eher wechselhaftem und tiefdruckbestimmtem Wetter mit Niederschlägen, folgte ab dem zweiten Monatsdrittel mehrheitlich Hochdruckwetter. Dieses brachte viel Sonnenschein und nach kühlen Nächten sehr milde Tagestemperaturen. Erst zum Monatsende brachte eine Abkühlung den ersten Nachtfrost.

Der vergangene Oktober war deutlich zu warm und brachte einen Mittelwert von plus 10.2 Grad. Am 16. wurde mit plus 21.2 Grad die höchste und am 31. Oktober mit minus 1.2 Grad die tiefste Temperatur gemessen. Es gab total 2 Frosttage.

Die Luftfeuchtigkeit ergab das Mittel von 91 %.

Die gefallenen Niederschläge waren deutlich zu gering und so ergab das Total lediglich 63 mm/Liter.

Der Luftdruck verzeichnete ein Mittel von 1017 hPa. Der Höchstwert betrug am 28. 1030 hPa und der Tiefstwert am 5. 1013 hPa.

Die maximale registrierte Windspitze zeigte am 29. Oktober 53.3 km/h (09.11.2017).

                                                                                     Eichwald

                                                         Wetterdaten Niederbüren Oktober

 

November mit sehr abwechslungsreichem Wetterverlauf

Nach einem sehr milden Start brachte die Kaltfront eines Tiefdruckgebietes in der Nacht vom 5. auf den 6. November erste Flocken in unserer Region. Danach blieb es abwechslungsreich mit Hoch- und Tiefdruckwetter. Am 12. brachte eine aktive Kaltfront stürmische Winde, Blitz und Donner und eine markante Abkühlung. Im weiteren Verlauf war die Wetterlage eher wechselhaft und in den Bergen fiel immer wieder etwas Schnee. Im Flachland blieb es jedoch bei Regen. Zu Beginn des letzten Monatsdrittels brachte eine südwestliche Strömung nochmals sehr milde Luftmassen und so stiegen die Temperaturen auf über 15 Grad an. Ein Tiefdrucksystem über Nordeuropa sorgte dann aber in den letzten Novembertagen für einen deutlichen Rückgang der Temperaturen und auch für wechselhaftes Wetter. Zum Monatsende fiel dann auch Schnee in der Region Niederbüren.

Die Novembertemperatur erreichte das Mittel von plus 4.5 Grad. Am 4. wurde die Höchsttemperatur mit plus 16.8 Grad und am 14. der Tiefstwert mit minus 1.5 Grad gemessen. Es gab 7 Frosttage.

Die Luftfeuchtigkeit erreichte im Schnitt 88 %.

Niederschlagsmässig verlief der November etwa im langjährigen Mittel und das Total ergab 92 mm. Davon fielen etwa 11 cm in Form von Schnee. Eine geschlossene Schneedecke konnte sich nicht bilden. Es konnte ein Gewitter verzeichnet werden.

Der Luftdruck zeigte im Mittel 1018 hPa. Tiefstwert waren am 12. November 995 hPa und 1029 hPa waren am 27. der Höchstwert.

Die höchste Windspitze wurde am 12. mit 64.4 km/h verzeichnet (02.12.2017).

                                                                          Bei Arnegg

                                                     Wetterdaten Niederbüren November 2017

 

Dezember war sehr wechselhaft und leicht zu warm

Der Dezember verlief wettermässig sehr abwechslungsreich. Während in höheren Lagen und insbesondere in den Alpen überdurchschnittlich viel Schnee liegt, reichte es in der Region nur ab und zu für eine dünne Schneedecke. Diese konnte sich jeweils nicht lange halten. Der Wettercharakter im vergangenen Monat zeigte sich sehr wechselhaft. Mehrheitlich prägten Tiefdrucksysteme über Nordeuropa und dem nördlichen Atlantik das Wettergeschehen. Dabei wurden feuchte Luftmassen Richtung Mitteleuropa geführt und in den Alpen fielen grosse Schneemengen. Zum Ende des Jahres betrug die Schneehöhe auf dem Säntis gegen 4 Meter. Nur über die Weihnachtstage brachte ein Hochdruckgebiet abgesehen von Nebel oder Hochnebel einige ruhige und sonnige Tage. Es wurde gleichzeitig sehr mild. Auch zum Jahresende brachte Zwischenhocheinfluss nochmals eine Wetterberuhigung und noch etwas mildere, frühlingshafte Temperaturen.

Der Dezember war leicht zu warm und erreichte im Mittelwert + 1.2 Grad. Der Maximalwert von +12.8 Grad wurde am 31. Dezember und der Tiefstwert von -5.9 Grad am 10. Dezember gemessen. An 19 Tagen wurde Frost registriert.

Die Luftfeuchtigkeit ergab ein Mittel von 90 %.

Die Niederschlagssumme lag etwas über der zu erwartenden Menge und betrug 102 mm. In Form von Schnee fielen etwa 39 cm. Die 'höchste' Schneedecke betrug lediglich 5 cm (18., 28. und 29.). Diese konnte sich an 2 Tagen halten.

Der Luftdruck zeigte während des Monates ein Mittel von 1018 hPa. Dabei konnten massive Druckunterschiedes verzeichnet werden. So betrug am 11. Dezember der minimale Wert 982 hPa und am 21. der höchste Wert 1038 hPa.

Es war ein 'windiger' Monat und die höchste Windspitze wurde am 10. Dezember mit 70.9 km/h registriert (01.12018). 

                                                               Eichwald vor dem Jahresende

                                                    Wetterdaten Niederbüren Dezember 2017